


Coolspots sind Orte, die in überhitzten Städten für angenehme Abkühlung sorgen. Sie können natürliche Schattenplätze in Parks, begrünte Fassaden oder klimafreundlich gestaltete urbane Räume sein. In Zeiten steigender Temperaturen spielen Coolspots eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Menschen, indem sie Hitzeinseln entgegenwirken und Erholungsmöglichkeiten bieten.
Der weg zum Cool Spot
Schritt für Schritt für mehr schatten und aufenthaltsqualität
01
Sitzmöglichkeiten
02
mehr Schatten
03
Lernen & Essen
Hitzehotspot - Marga-von-etzdorf Platz
Der Marga-von-Etzdorf Platz gilt derzeit als Hitzehotspot, besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonneneinstrahlung auf versiegelte Flächen trifft und die Aufenthaltsqualität stark eingeschränkt wird. Unser Konzept setzt gezielt auf klimafreundliche Maßnahmen, um den Platz zu einem attraktiven, schattigen und nutzerfreundlichen Stadtraum zu verwandeln.
Ein zentraler Baustein ist der Aufbau von City-Deck-Möbeln, die nicht nur als Sitzgelegenheiten dienen, sondern durch integrierte essbare Pflanzen wie Kräuter oder Beerenbüsche zusätzlich Schatten spenden und die Biodiversität fördern. Diese multifunktionalen Möbel bieten gleichzeitig Rückzugsmöglichkeiten, fördern Begegnungen und machen den Platz zu einem lebendigen Treffpunkt für die Nachbarschaft.Ergänzend soll vorhandenes Inselgrün auf Flächen <200 m² überdacht werden.
Diese Überdachungen schaffen komfortable, schattige Aufenthaltsbereiche, verbessern die Mikroklimabedingungen und steigern die Attraktivität des Platzes als Erholungs- und Begegnungsort. Die Kombination aus naturnahen Elementen, flexiblen Möbelsystemen und durchdachter Verschattung ermöglicht es, Hitzeeffekte abzumildern, soziale Interaktion zu fördern und die Stadtfläche klimatisch wie sozial aufzuwerten. Ziel ist ein nachhaltiger Stadtraum, der nicht nur Hitzeinseln reduziert, sondern durch begrünte, nutzerorientierte Infrastruktur zu einem gesunden, inklusiven und lebendigen Platz für alle Generationen wird.

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Cool Spot auf dem gemeinschaftsgarten Inselgrün
In Zeiten zunehmender Hitzeinseln in der Stadt sind Cool Spots eine nachhaltige Lösung, um urbane Räume lebenswerter zu gestalten. Durch die Kombination von Hochbeeten mit Schatten spendenden Pflanzen entsteht ein angenehmes Mikroklima, das nicht nur die Umgebung abkühlt, sondern auch essbare Pflanzen gedeihen lässt.
In den Hochbeeten wachsen hitzetolerante Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse und Thymian, die auch unter schattigeren Bedingungen aromatisch bleiben. Begleitend dazu sorgen Kletterpflanzen wie Weinreben, Kiwibeeren oder Hopfen für natürliche Verschattung und bieten zugleich eine essbare Ernte. Kleinere Bäume wie Feigen oder Maulbeeren spenden zusätzlichen Schatten und liefern süße Früchte.
Diese grünen Oasen verbessern nicht nur das Stadtklima, sondern fördern auch die Biodiversität und laden zum Verweilen ein – ein perfektes Zusammenspiel aus urbaner Landwirtschaft und klimafreundlicher Stadtgestaltung.
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Projekt gefördert von


Mit dem Projekt „Essbares Quartier“ organisiert die Kulturinsel Stuttgart einen partizipativen Planungs‐ und Umsetzungsprozess für die erste „essbare Straße“ in Stuttgart, an der seitlich rechts und links Obst und Gemüse zum freien Verzehr gepflanzt wird. Daneben installiert sie verschattete Erholungsorte, eine kostenlose Samenbank für die Nachbarschaft und veranstaltet Workshops und Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung fürs Gärtnern und Stadtklima.
